Fahrradgarage mit Holzverkleidung und abschließbarer Metalltür auf Betonfundament neben einem Wohnhaus

Fahrradgarage oder Fahrradhaus – wo liegt der Unterschied?

Fahrradgarage, Fahrradhaus, Fahrradbox, Unterstand: Im Handel meint mal jeder dasselbe und mal etwas anderes. Wir sortieren die Bauarten – und sagen, welche wann passt.

Drei Bauarten, viele Namen

Fahrradgarage, Fahrradhaus, Fahrradbox, Fahrradüberdachung: Im Handel meint mal jeder dasselbe und mal etwas anderes. Wer ausschreibt oder Angebote vergleicht, verliert damit Zeit. Deshalb hier, wie wir die Bauarten auseinanderhalten – und welche wann passt.

Fahrradbox: ein abschließbares Abteil je Rad

Eine Fahrradbox nimmt ein einzelnes Rad auf und wird einzeln verschlossen. Jeder Nutzer hat seinen Schlüssel, niemand kommt an das Rad des Nachbarn. Das ist die Bauart für Bahnhöfe, Tiefgaragen und Mietshäuser, in denen niemand für einen gemeinsamen Raum verantwortlich sein möchte. Unsere Bikeboxen sind erweiterbar – aus einer Box werden später drei – und auf Wunsch mit E-Bike-Ladevorrichtung bestellbar.

Fahrradgarage und Fahrradhaus: ein begehbarer Raum für mehrere Räder

Beide Wörter meinen bei uns dasselbe: einen geschlossenen, begehbaren Raum mit Schiebetüre, in dem mehrere Räder nebeneinander stehen. „Fahrradgarage“ ist der Begriff, den Kunden häufiger benutzen, „Fahrradhaus“ der, unter dem unsere Modelle historisch laufen. Sie finden beides in derselben Kategorie.

Der Raum lässt sich nicht nur für Räder nutzen. Mülltonnen, Rasenmäher und Gartengerät stehen in denselben Anlagen – deshalb tragen die Modelle bei uns auch Mülltonnenhaus im Namen.

Überdachung und Anlehnparker: Schutz ohne Verschluss

Ein Unterstand hält Regen und Schnee ab, mehr nicht. Wo Räder tagsüber stehen und abends wieder mitgenommen werden, reicht das – und es kostet deutlich weniger als ein geschlossener Bau. Kombiniert wird es meist mit Anlehnparkern. Bei denen wird das Rad am Rahmen gesichert und nicht am Vorderrad; verbogene Felgen sind damit kein Thema mehr.

Welche Bauart passt?

Situation Bauart
Ein Rad je Nutzer, getrennt verschlossen Fahrradbox
Mehrere Räder, ein gemeinsamer abschließbarer Raum Fahrradgarage / Fahrradhaus
Räder stehen nur tagsüber, Wetterschutz genügt Überdachung mit Anlehnparker
Räder und Mülltonnen am selben Platz Fahrradgarage in passender Baugröße

Material: worauf es nach fünf Wintern ankommt

Der Unterschied zeigt sich nicht bei der Lieferung, sondern an Kanten und Schnittstellen. Edelstahl V2A rostet nicht, auch dort nicht, wo gebohrt oder geschnitten wurde. Feuerverzinkter Stahl ist günstiger und hält ebenfalls lange, reagiert aber empfindlicher auf spätere Bearbeitung vor Ort – jede Bohrung durch die Zinkschicht legt blanken Stahl frei. Eine Pulverbeschichtung ist zuerst eine Frage der Farbe und erst danach eine des Schutzes: Darunter muss trotzdem ein korrosionsgeschützter Untergrund liegen.

Und die Größe?

Unsere geschlossenen Anlagen gibt es in sieben Baugrößen von 269 × 180 cm bis 531 × 354 cm, jeweils mit Holz- oder Edelstahl-Lochblech-Verkleidung. Wie viele Räder hineinpassen, hängt davon ab, ob beidseitig eingestellt wird und ob E-Bikes mit breiten Lenkern dabei sind. Das klären wir im Aufmaß, statt eine Zahl zu nennen, die im Hof dann nicht stimmt.

Wenn nichts davon passt

Dann bauen wir nach Maß. Das Aufmaß vor Ort ist kostenlos, geplant wird in 3D-CAD, gefertigt nach DIN EN 1090 in Ausführungsklasse EXC 2. Für Kommunen, Hausverwaltungen und Betriebe haben wir den Ablauf auf einer eigenen Seite zusammengefasst: Fahrradgaragen für Kommunen und Hausverwaltungen.