Doppelstabmattenzaun mit Vlies-Sichtschutz fleeceline in Grau vor einem Wohnhaus
Vlies-Sichtschutz fleeceline im Doppelstabgitter, Detailaufnahme der Textiloptik
Eingezogener Vlies-Sichtschutz zwischen den waagerechten Doppelstäben, Nahaufnahme
Sichtschutzrolle fleeceline Graphitgrau aus recyceltem Polyester, 190 mm x 26 m
Sichtschutzrolle fleeceline Schwarzgrau aus recyceltem Polyester, 190 mm x 26 m
Sichtschutzrolle fleeceline Fenstergrau aus recyceltem Polyester, 190 mm x 26 m

Sichtschutzrolle fleeceline Vlies 190 mm x 26 m aus recyceltem Polyester

Art.-Nr. ZBDFL267024

Vlies statt Folie – matte Textiloptik am Zaun

Aus recyceltem Polyester, 101 PET-Flaschen je Rolle

1,5 mm stark, sitzt strammer in der Masche

26 m je Rolle in Graphitgrau, Schwarzgrau oder Fenstergrau

Farbe:

Farbe

Menge:
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Sichtschutzrolle fleeceline – Vlies statt Kunststoffband

fleeceline sieht nicht aus wie Kunststoff. Das Material ist ein Vlies aus formbeständigem Polyester, matt und leicht strukturiert, und wirkt am Zaun eher wie ein Textil als wie eine Folie. Wer den technischen Look eines glatten Sichtschutzes nicht mag, ist hier richtig.

Aus PET-Flaschen

Der Hersteller gibt an, dass in einer Rolle das Material von 101 PET-Flaschen steckt. Mit 1,5 mm ist das Vlies dicker als ein Kunststoffband – beim Einfädeln brauchen Sie etwas mehr Kraft, dafür sitzt es strammer in der Masche und rutscht weniger.

Technische Daten

  • Rollenlänge: 26 m
  • Streifenhöhe: 190 mm
  • Materialstärke: rund 1,5 mm
  • Abdeckfläche: rund 5 m² je Rolle
  • Material: formbeständiges Polyester
  • Farben: ähnlich RAL 7024 Graphitgrau, RAL 7021 Schwarzgrau, RAL 7040 Fenstergrau

Zum Farbton

Die Angaben lauten bewusst „ähnlich RAL“. Ein Vlies lässt sich nicht auf einen RAL-Ton lackieren wie ein Blech – die Farbe steckt in der Faser. Wenn der Zaun exakt RAL 7016 ist, rechnen Sie mit einer sichtbaren Abweichung. Zwei Farbwelten nebeneinander sehen oft besser aus als ein knapp verfehlter gleicher Ton.

Klemmschienen und Abroller unter Klemmleisten & Sichtschutz-Zubehör.

Fragen und Antworten

Auf jeden mit der üblichen Maschenweite von 50 x 200 mm – und das ist bei Doppelstabmatten der Standard. Die Drahtstärke spielt keine Rolle: 5/4/5, 6/5/6, 6/6/6, 6/8/6 und 8/6/8 haben alle dieselbe Maschenhöhe, deshalb passt überall dasselbe 190 mm hohe Band. Anders sieht es bei Einstabmatten, Gittermatten mit 100 mm Masche oder engmaschigen Zaunfeldern aus – dort messen Sie besser vorher nach.

Rechnen Sie über die Reihen, nicht über die Fläche. Die Zahl der Reihen ist die Zaunhöhe geteilt durch die Maschenhöhe von 200 mm. Ein 1,20 m hoher Zaun hat sechs Reihen, ein 1,80 m hoher neun. Diese Zahl multiplizieren Sie mit der Zaunlänge, dann haben Sie die Laufmeter. Beispiel: 20 m Zaun mit 1,20 m Höhe ergeben 120 Laufmeter, also vier Rollen zu 35 m.

Bei Einzelstreifen rechnen Sie stattdessen Reihen mal Anzahl der Zaunfelder. Die unterste Masche sitzt oft so dicht über dem Boden, dass sich dort schlecht arbeiten lässt – viele lassen sie frei.

Streifen sind auf Feldlänge zugeschnitten und gehen schnell: einfädeln, fertig, kein Messen. Dafür entsteht an jedem Pfosten eine Stoßkante, die man bei Gegenlicht sieht.

Rollen laufen über mehrere Felder durch, das Bild wird ruhiger. Sie müssen dafür am Ende jeder Bahn selbst kürzen und brauchen sinnvollerweise einen Abroller. Bei geraden, langen Zäunen ist die Rolle die bessere Wahl, bei verwinkelten Grundstücken mit vielen kurzen Feldern der Streifen.

Der Streifen hält ausschließlich durch Reibung zwischen den Stäben – mehr Befestigung gibt es nicht. In der Fläche reicht das, an den Enden nicht. Dort arbeitet sich das Material bei Wind heraus, erst ein paar Zentimeter, nach zwei Sommern steht die oberste Reihe schief.

Deshalb gehört an jedes Bahnende eine Klemmschiene oder eine Klemmleiste. Das kostet wenige Euro und ist der Unterschied zwischen einem Zaun, der nach fünf Jahren noch gerade aussieht, und einem, der ausfranst.

Ja. Ein offenes Gitter lässt Wind durch, eine geschlossene Fläche nicht – der Zaun bekommt damit eine Angriffsfläche, die er vorher nicht hatte. Das betrifft vor allem Pfosten und Gründung.

Bei einem einbetonierten Zaun in normaler Lage ist das in der Regel unkritisch. Steht der Zaun frei und windexponiert, auf einer Mauerkrone oder auf aufgeschraubten Fußplatten, sprechen Sie uns vorher an – dann rechnen wir das mit Ihren Maßen durch. Als Alternative gibt es Maschenstoff, der bewusst Luft durchlässt und trotzdem den Blick nimmt.

Ja, genau dafür ist das Material gemacht. Es wird nichts geschraubt, gebohrt oder demontiert – der Streifen wird von oben in die stehende Matte eingefädelt. Der Zaun kann seit zehn Jahren stehen, das ändert nichts.

Reinigen Sie das Gitter vorher grob, wo Efeu oder Moos drinhängt. Und prüfen Sie die Pfosten: Was vorher schon wackelt, wackelt mit geschlossener Fläche deutlich mehr.