Montage einer Klemmschiene am Doppelstabgitter zur Fixierung des Sichtschutzstreifens
Gebinde Klemmschienen für Sichtschutzstreifen in hellgrauer Ausführung
Einzelne Klemmschienen für Sichtschutzstreifen, hellgrau, Profilansicht
Gebinde Klemmschienen für Sichtschutzstreifen in Moosgrün
Einzelne Klemmschienen für Sichtschutzstreifen, moosgrün, Profilansicht
Gebinde Klemmschienen für Sichtschutzstreifen in dunkler Ausführung
Einzelne Klemmschienen für Sichtschutzstreifen, dunkel, Profilansicht

Klemmschienen für Sichtschutzstreifen 100er-Gebinde

Art.-Nr. ZBDK7004-100

Hält die Bahnenden dauerhaft im Gitter

Ergibt gleichzeitig eine saubere Abschlusskante

100 Stück je Gebinde – reicht für einen ganzen Zaun

Signalgrau, Moosgrün oder Tiefschwarz

Farbe:

Farbe

Menge:
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Klemmschienen – das Teil, ohne das der Sichtschutz wandert

Sichtschutz hält im Gitter nur durch Reibung. An den Bahnenden reicht das nicht: Bei Wind arbeitet sich das Material heraus, und nach zwei Sommern steht die oberste Reihe schief. Die Klemmschiene löst das mechanisch.

Wie sie funktioniert

Die Rollenware wird um den senkrechten Gitterstab herumgezogen und dann mit der Klemmschiene fixiert – der Streifen klemmt zwischen Schiene und Stab. Das ergibt gleichzeitig eine saubere Abschlusskante, statt eines ausgefransten Endes. Vorgesehen ist das für das Rollenmaterial A1-Blickdicht und zaun-tex.

Technische Daten

  • Gebinde: 100 Stück
  • Farben: Signalgrau, Moosgrün, Tiefschwarz
  • Einsatz: Fixierung und Abschluss von Sicht- und Windschutzstreifen am Doppelstabgitter

Wie viele Sie brauchen

Je Bahnende eine Schiene. Bei einem 20 m langen Zaun mit 1,20 m Höhe, bei dem Sie an jedem zweiten Pfosten ansetzen, kommen Sie auf rund 50 Stück. Rechnen Sie grob mit Reihenzahl mal Anzahl der Ansatzpunkte, mal zwei für beide Enden.

Das passende Rollenmaterial finden Sie unter Sichtschutzrollen & Meterware.

Fragen und Antworten

Auf jeden mit der üblichen Maschenweite von 50 x 200 mm – und das ist bei Doppelstabmatten der Standard. Die Drahtstärke spielt keine Rolle: 5/4/5, 6/5/6, 6/6/6, 6/8/6 und 8/6/8 haben alle dieselbe Maschenhöhe, deshalb passt überall dasselbe 190 mm hohe Band. Anders sieht es bei Einstabmatten, Gittermatten mit 100 mm Masche oder engmaschigen Zaunfeldern aus – dort messen Sie besser vorher nach.

Rechnen Sie über die Reihen, nicht über die Fläche. Die Zahl der Reihen ist die Zaunhöhe geteilt durch die Maschenhöhe von 200 mm. Ein 1,20 m hoher Zaun hat sechs Reihen, ein 1,80 m hoher neun. Diese Zahl multiplizieren Sie mit der Zaunlänge, dann haben Sie die Laufmeter. Beispiel: 20 m Zaun mit 1,20 m Höhe ergeben 120 Laufmeter, also vier Rollen zu 35 m.

Bei Einzelstreifen rechnen Sie stattdessen Reihen mal Anzahl der Zaunfelder. Die unterste Masche sitzt oft so dicht über dem Boden, dass sich dort schlecht arbeiten lässt – viele lassen sie frei.

Streifen sind auf Feldlänge zugeschnitten und gehen schnell: einfädeln, fertig, kein Messen. Dafür entsteht an jedem Pfosten eine Stoßkante, die man bei Gegenlicht sieht.

Rollen laufen über mehrere Felder durch, das Bild wird ruhiger. Sie müssen dafür am Ende jeder Bahn selbst kürzen und brauchen sinnvollerweise einen Abroller. Bei geraden, langen Zäunen ist die Rolle die bessere Wahl, bei verwinkelten Grundstücken mit vielen kurzen Feldern der Streifen.

Der Streifen hält ausschließlich durch Reibung zwischen den Stäben – mehr Befestigung gibt es nicht. In der Fläche reicht das, an den Enden nicht. Dort arbeitet sich das Material bei Wind heraus, erst ein paar Zentimeter, nach zwei Sommern steht die oberste Reihe schief.

Deshalb gehört an jedes Bahnende eine Klemmschiene oder eine Klemmleiste. Das kostet wenige Euro und ist der Unterschied zwischen einem Zaun, der nach fünf Jahren noch gerade aussieht, und einem, der ausfranst.

Ja. Ein offenes Gitter lässt Wind durch, eine geschlossene Fläche nicht – der Zaun bekommt damit eine Angriffsfläche, die er vorher nicht hatte. Das betrifft vor allem Pfosten und Gründung.

Bei einem einbetonierten Zaun in normaler Lage ist das in der Regel unkritisch. Steht der Zaun frei und windexponiert, auf einer Mauerkrone oder auf aufgeschraubten Fußplatten, sprechen Sie uns vorher an – dann rechnen wir das mit Ihren Maßen durch. Als Alternative gibt es Maschenstoff, der bewusst Luft durchlässt und trotzdem den Blick nimmt.

Ja, genau dafür ist das Material gemacht. Es wird nichts geschraubt, gebohrt oder demontiert – der Streifen wird von oben in die stehende Matte eingefädelt. Der Zaun kann seit zehn Jahren stehen, das ändert nichts.

Reinigen Sie das Gitter vorher grob, wo Efeu oder Moos drinhängt. Und prüfen Sie die Pfosten: Was vorher schon wackelt, wackelt mit geschlossener Fläche deutlich mehr.