26 Produkte
Sortieren nach
Sortieren nach

Fahrradparksysteme: Infrastruktur für nachhaltige Mobilitätskonzepte

Die Bereitstellung von sicheren und funktionalen Fahrradabstellplätzen ist eine zentrale Komponente moderner Verkehrsplanung. Stationäre Fahrradparksysteme fördern den Umstieg auf das Fahrrad, entlasten Verkehrsflächen und organisieren den öffentlichen sowie privaten Raum effizient. Die Systeme von Kirchberger Metall sind für hohe Beanspruchungen in urbanen Räumen, an Firmenstandorten, Bildungseinrichtungen und Wohnanlagen konzipiert. Sie bieten eine geordnete Abstellung und tragen durch mechanische Barrieren wesentlich zur Diebstahlprävention bei.

Bauarten von Fahrradständern und deren Einsatzbereiche

Je nach Standortanforderung und verfügbarem Platzangebot kommen unterschiedliche Konstruktionstypen zum Einsatz:

  • Anlehnbügel (Fahrradbügel): Diese gelten als Standard für öffentliche und gewerbliche Bereiche. Sie ermöglichen das sichere Anschließen des Rahmens und sind unabhängig von der Reifenbreite, wodurch sie auch für Mountainbikes mit breiten Reifen oder E-Bikes geeignet sind.
  • Reihenfahrradständer (Fahrradparker): Diese Systeme ermöglichen die Aufnahme einer hohen Anzahl an Fahrrädern auf begrenzter Fläche. Durch eine Hoch-Tief-Stellung der Radaufnahmen wird das gegenseitige Verhaken der Lenker verhindert und die Stellplatzdichte maximiert.
  • Doppelstockparker: Für Standorte mit extrem begrenzter Grundfläche bieten Doppelstockparker eine vertikale Erweiterung der Parkkapazität, was insbesondere an Verkehrsknotenpunkten wie Bahnhöfen technisch vorteilhaft ist.
  • Wandparker: Diese platzsparende Lösung wird direkt an Gebäudewänden montiert und eignet sich besonders für schmale Durchgänge oder Garagen.

Technische Spezifikationen und Materialgüte

Die Langlebigkeit eines Fahrradständers im Außenbereich wird maßgeblich durch die Materialwahl bestimmt. Zum Einsatz kommen vorwiegend korrosionsbeständige Werkstoffe:

  • Verzinkter Stahl: Die Feuerverzinkung nach DIN EN ISO 1461 bietet einen robusten Schutz gegen mechanische Belastungen und Witterungseinflüsse.
  • Pulverbeschichteter Stahl/Aluminium: Diese Oberflächenveredelung ermöglicht eine farbliche Gestaltung nach RAL-Classic-Vorgaben und bietet zusätzlichen chemischen Schutz.
  • Edelstahl: Gewährleistet eine hochwertige Optik bei maximaler Korrosionsbeständigkeit und minimalem Wartungsaufwand.

Planungsvorgaben: Abstände und Ergonomie

Für eine sichere und komfortable Nutzung müssen bei der Planung bestimmte Mindestmaße eingehalten werden. Der Achsabstand zwischen zwei Stellplätzen sollte mindestens 50 cm betragen, wobei ein Maß von 70 bis 80 cm als ideal gilt, um Beschädigungen an den Fahrzeugen beim Ein- und Ausparken zu vermeiden. Zusätzliche technische Features wie ein integrierter Anlehn- oder Wegrollschutz erhöhen die Funktionalität und den Schutz des Fahrradlacks.

Befestigungsarten und Montage

Die Stabilität eines Fahrradständers hängt von seiner Verankerung im Untergrund ab. Hierbei werden drei primäre Montagearten unterschieden:

  • Bodenmontage (Aufdübeln): Das System wird mittels Bodenplatten direkt mit dem tragfähigen Untergrund verschraubt.
  • Einbetonieren: Die Verlängerung der Pfosten wird in ein bauseitiges Punktfundament eingelassen, was die höchste Sicherheit gegen Vandalismus und unbefugte Demontage bietet.
  • Wandmontage: Die Befestigung erfolgt mittels Schwerlastdübeln direkt am Mauerwerk, um die Bodenfläche frei zu halten.

Scooter-Parker: Ordnungssysteme für die Mikromobilität

Mit der zunehmenden Verbreitung von E-Scootern und Tretrollern steigt der Bedarf an spezialisierten Abstelllösungen. Scooter-Parker sind kompakt konstruierte Halterungen, die ein geordnetes Abstellen dieser Kleinfahrzeuge ermöglichen und verhindern, dass Gehwege oder Eingangsbereiche durch lose abgestellte Fahrzeuge blockiert werden. Diese Systeme verfügen über integrierte Ösen oder Aussparungen, die das Sichern des Scooters mittels Ketten- oder Bügelschlössern erlauben. Durch ihre geringe Grundfläche lassen sich Scooter-Parker optimal in bestehende Fahrradabstellanlagen integrieren oder in funktionalen Nischen von Firmen- und Schulgeländen positionieren.

Erweiterung durch E-Bike Ladestationen

Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrrädern gewinnt die Integration von Ladeinfrastrukturen an Bedeutung. E-Bike Ladestationen kombinieren sicheres Parken mit der Möglichkeit, Akkus direkt am Stellplatz aufzuladen. Diese Systeme sind für den Einsatz in Kommunen und auf Betriebsgeländen optimiert und stellen die notwendige energetische Basis für die Förderung der Elektromobilität im Nahverkehr dar. Die technische Ausführung berücksichtigt dabei die notwendigen Schutzarten für den elektrischen Betrieb im Außenbereich.